Andreas Kollross

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Sozialhilfe Neu

ÖVP und FPÖ haben die Kürzung der Mindestsicherung im Parlament beschlossen. Am härtesten trifft das Kinder, Menschen mit Behinderung und Familien mit behinderten Kindern – sie bekommen nun noch weniger.

„Ab dem dritten Kind soll die Sozialhilfe künftig nur noch 44 Euro pro Monat oder 1,50 Euro pro Tag betragen. Wie soll man da ein Kind vernünftig ernähren können? Wie soll man da Schulsachen oder Gewand für ein Kind kaufen? Das ist so kaltherzig“, zeigt sich SPÖ-Abgeordneter und Bürgermeister von Trumau Andreas Kollross entsetzt über den Beschluss von ÖVP und FPÖ im Parlament am Donnerstag.
Damit wird die Kinderarmut in Österreich erhöht. Denn Familien mit mehreren Kindern sind jetzt schon armutsgefährdet. Auch viele Hilfsorganisationen sind bestürzt über diese Sozialhilfe Neu, die Caritas zum Beispiel nennt es einen Armutsbeschleuniger.

„Gestern wurde noch berichtet, dass 17,5% der Bevölkerung Österreichs von Armut oder Ausgrenzung bedroht sind. Das sind 1,5 Millionen zu viele! Anstatt diesen Menschen die Hand zu reichen, tritt die Regierung diese Menschen mit Füßen und raubt 70.000 Kindern in Österreich ihre Zukunftschancen“, so SPÖ-Kommunalsprecher Kollross.