Andreas Kollross

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Scharfe Kritik von Andreas Kollross

Bürgermeister und Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross, reagiert auf den gestern in der Tiroler Tageszeitung veröffentlichten Vorschlag von Gemeindebundpräsident Riedl, der die Streichung des 13. und 14. Bezugs im Pflegefall vorschlägt.

Lange ist es nicht her, seit die ÖVP mit dem Vorschlag der Pflegeversicherung und dem Zugriff auf AUVA Gelder daherkam. „Kaum ausgesprochen, zeigt die ÖVP ihre wirkliche Würdelosigkeit gegenüber Menschen im Alter. Ist der Vorschlag von Kurz so schon inakzeptabel und zu wenig durchdacht, schlägt nun der Gemeindebundpräsident dem Fass den Boden aus.“, zeigt sich der kommunalpolitische Sprecher der SPÖ im Nationalrat Andreas Kollross entsetzt.

„Mit dem Wegfall des 13. und 14. Bezugs und dem völligen aufgehen dessen in die Pflege, schlägt die ÖVP die Enteignung jedes einzelnen Pflegefalls vor“, ist Kollross völlig empört über diese Kaltschnäuzigkeit. Für den Bürgermeister aus Trumau sind die ÖVP und Sebastian Kurz in der Pflegedebatte unglaubwürdig. „Sie sollen nicht länger um den heißen Brei herumreden, Stehsätze formulieren und fromme Wünsche artikulieren, sondern der Bevölkerung reinen Wein einschenken. Nicht nach der Wahl, vor der Wahl, gilt es die Vorhaben nicht nur zu skizzieren, sondern beim Namen zu nennen“, so Kollross weiter.

„Für die SPÖ ist klar: Wir wollen ein alt werden in Würde. Pflege darf nicht Armut bedeuten und schon gar nicht Enteignung. Die Finanzierung der Pflege muss eine staatliche Aufgabe sein. Die Belastungen der Menschen sind schon groß genug. Da braucht es keine zusätzliche Versicherung, die am Lohnzettel ein weiteres Minus bedeutet“, schloss Kollross.