Andreas Kollross

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Plastiksackerlverbot kein großer Wurf

„Die SPÖ wird natürlich diesem Gesetz zustimmen, aber ein besonders großer Wurf ist es nicht. Es ist eher eine Bestätigung für die Politik der ehemaligen Umweltministerin. Viel Show, aber wenig Substanz, wenn es um die konkrete Umsetzung geht“, so SPÖ-Abgeordneter und Bürgermeister von Trumau Andreas Kollross zum „Plastiksackerlverbot“, das heute im Nationalrat beschlossen wurde. Letztendlich fehlen echte Plastikmüll reduzierende Maßnahmen.

In Summe landeten in Österreich im Jahr 2016 300.000 Tonnen an Plastikverpackungen im Müll, davon machen Plastiksackerl nur 1,6 bis 2,3 Prozent aus. „Wenn wir wirklich gegen die Plastikverseuchung vorgehen wollen, dann müssen wir im Supermarkt bei allen Produkten, die in Plastik verpackt sind, ansetzen“, fordert Kollross.

„Wenn wir nichts tun, dann wird im Jahr 2050 mehr Plastikmüll als Fische in den Weltmeeren herumschwimmen. Mit bissl einem Plastiksackerlverbot, mit bissl einer Show, aber nichts Konkretem wird sich nichts ändern. Wenn die anderen Parteien dem SPÖ-Abänderungsantrag zugestimmt hätten, könnten wir bis 2025 wirklich 25 Prozent der Plastikverpackungen beseitigen. Das wäre mal eine Ansage“, so Kollross.

Und hier meine heutige Rede im Nationalrat dazu: