Andreas Kollross

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Innsbruck verabschiedet Aktion 40.000-Resolution

Nachdem türkis-grün im Nationalrat gegen die Einführung der Beschäftigungsoffensive „Aktion 40.000gestimmt hat, kommt nun Rückenwind aus Innsbruck. Der dortige Gemeinderat stimmte mehrheitlich für die SPÖ-Resolution „Aktion 40.000 - Arbeitsplätze, Chancen, Zuversicht“, die von der SPÖ Innsbruck in der vergangenen Sitzung eingebracht wurde.

Der Nationalratsabgeordnete, Bürgermeister von Trumau und Initiator der Aktion 40.000, Andreas Kollross, zeigt sich erfreut über die Zustimmung aus Innsbruck: „Der Beschluss macht deutlich, dass die Aktion 40.000 ein sinnvolles Beschäftigungsprogramm ist, um Langzeitarbeitslosen wieder auf die Beine zu helfen. Dass Grüne und ÖVP im Bund trotzdem auf ihrem ‚Nein’ beharren, ist aus meiner Sicht nur durch politisches Kalkül zu erklären. Ich bin froh, dass der Innsbrucker Bürgermeister hier mehr Weitblick und Mitgefühl für die Betroffenen zeigt als Bundeskanzler Sebastian Kurz“, so Kollross.

Auch der Tiroler SPÖ-Chef und Sellrainer Bürgermeister Dr. Georg Dornauer begrüßt die Zustimmung aus Innsbruck und unterstreicht einmal mehr die positiven Auswirkungen der Initiative auf die Regionen:

Die Aktion 40.000 bietet Perspektive und Hoffnung nach der Krise, indem sie gesellschaftlich und sozial wichtige Arbeitsplätze in der Region schafft. Davon profitieren Arbeitslose und Kommunen gleichermaßen - das wissen wir auch aus den Erfahrungen mit der Aktion 20.000. Die Bundesregierung muss ihre Blockadepolitik hier dringend und schnellstmöglich beenden.“

Die SPÖ-Stadträtin in Innsbruck, Elisabeth Mayr, ergänzt dazu: „Wir stecken inmitten einer schweren Arbeitsmarktkrise, die sich nicht von selber lösen wird. Wir brauchen politische Akzente. Genau das kann die Aktion 40.000 leisten, indem sie viele persönliche Lebenswege zum Besseren verändert.“ In diesem Sinne habe man, so Mayr, die Bundesregierung mit der Resolution zum dringenden Handeln in der Causa aufgefordert.

„Für dieses Sprungbrett in den Arbeitsmarkt haben wir im Innsbrucker Gemeinderat eine breite Mehrheit - auch mit ÖVP und Grünen - gefunden.“

Mit der Aktion 40.000 fordert die SPÖ die Einführung einer Jobgarantie samt der Schaffung von zusätzlichen 40.000 öffentlich finanzierten Jobs in den Gemeinden, sozialen Einrichtungen und Hilfsorganisationen. Dadurch sollen wieder mehr Menschen in Beschäftigung gebracht und die Gemeinden zusätzlich entlastet werden. Die Mittel für diese wichtige Initiative müssen vom Bund freigegeben werden.

Unterstützen kann man diese Initiative mit seiner Unterschrift auf der Website des Parlaments.