Andreas Kollross

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Großteil besitzt kaum Ersparnisse

Wie aus einer Studie der ING - Bank hervorgeht ist der Anteil an Österreichern ohne Ersparnisse ist im Vergleich zum Vorjahr von 24% auf 27% angestiegen. 32% der Österreicherinnen und 23% der Österreicher (also insgesamt 27%) gaben bei der aktuellen ING International Survey an, keine Ersparnisse zu haben. Insgesamt haben über 50% entweder keine oder weniger als drei Monatsnettoeinkommen gespart. Doch: "Erst ab etwa drei Monatseinkommen kann man von einer ausreichenden Rücklage sprechen, die notfalls unerwartete dringende Ausgaben abdeckt", heißt es in der Aussendung.

Geringes Einkommen als Hauptproblem

51% der Befragten haben gegen Monatsende gelegentlich oder meist kein Geld mehr am Konto. Auch hier dürften geringere Einkommen der Grund sein, sorgloser Umgang mit den Finanzen hingegen kaum. Denn: 93% gaben an, ihre Ausgaben regelmäßig im Blick zu haben – sei es in Form eines Haushaltsbuches, einer App oder der laufenden Kontrolle der Kontoauszüge.

Andreas Kollross fordert in diesem Zusammenhang: "Weg mit prekären Beschäftigungsverhältnissen, rauf mit den Löhnen und her mit einem Mindestlohn!" Er sieht hier die Bundesregierung gefordert gegenzusteuern.

 

Mehr zur Studie:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190325_OTS0031/umfrage-noch-mehr-oesterreicher-ohne-ersparnisse-grafik