Andreas Kollross

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

10 zusätzliche AHS-Klassen im Bezirk Baden

PDF Iconoffener_brief_an_den_bildungsminister.pdf

 

„Faßmann muss dafür sorgen, dass tatsächliche Wahlfreiheit besteht"

SPÖ-Kommunalsprecher und Bürgermeister von Trumau Andreas Kollross ist im Zuge mehrerer Gespräche mit besorgten Eltern in seinem Bezirk alarmiert. Trotz hervorragender Noten werden ihre Kinder in den Gymnasien des Bezirkes nicht mehr aufgenommen. Für Kollross steckt hinter den zahlreichen Ablehnungen, die Überlastung der Bundesgymnasien und fordert daher zehn zusätzliche AHS-Klassen für den Bezirk Baden. Darüber hinaus übt Kollross in einem offenen Brief an den zuständigen Bundesminister Heinz Faßmann grundsätzliche Kritik: „Wir kommen in die absurde Situation, dass der Bundeminister und die gesamte Bundesregierung an dem differenzierten Schulsystem samt Noten ab der 2. Klassen festhalten, um die Übertritte in die Bundesgymnasien zu erschweren, und auf der anderen Seite nicht für die notwendige Versorgung einstehen, obwohl die Voraussetzungen für den Übertritt gegeben sind.“

Bis zum Jahr 2025/2026 rechnet die Statistik Austria mit einem Zuwachs an Volksschulkindern um neun Prozent in Niederösterreich. Damit der Übertritt der Volksschulkinder in die AHS Unterstufe in die Bundesgymnasien gewährt wird, bräuchte der Bezirk Baden alleine dafür zehn neue Klassen. Ein Schulentwicklungsplan mit zusätzlichen Schulstandorten oder Klassenzimmern wurde jedoch von Faßmann bis dato noch immer nicht geliefert. Kollross ist überzeugt, dass auch in anderen Regionen Österreichs ein Mangel an Schulplätzen bevorsteht und fordert den Unterrichtsminister in einem offenen Brief auf, für die rasche Veröffentlichung des Schulentwicklungsplans, eine grundlegende Finanzierung im Zuge der Budgetdebatten und den Ausbau von mindestens zehn zusätzlichen Schulklassen im Bezirk Baden zu sorgen.

„Wenn Sie schon der Meinung sind, dass ein differenziertes Schulsystem besser ist, als die von der SPÖ seit Jahren formulierte gemeinsame Schule, dann sorgen Sie dafür, dass jedes Kind auch die Wahlfreiheit hat, ob es nun ins Gymnasium oder in eine Neue Mittelschule gehen will. Das sind Sie den Eltern und Kindern meines Bezirkes schuldig. Springen Sie über Ihren ideologischen Schatten, für eine gemeinsame Schule nach dem Vorbild Finnlands“, appellierte Kollross abschließend an den Unterrichtsminister.